Methode

Wir bauen das Haus von Grund auf neu, und das Fundament dafür bist du.

Ich verbinde wissenschaftlich fundierte Ansätze aus der Polyvagal-Theorie mit einem Verständnis, das mich seit einiger Zeit begleitet: dein Körper hat zu jeder Situation in deinem Leben eine Haltung. Er speichert Erfahrungen als körperliche Signale, lange bevor dein Kopf sie benennen kann. Wenn wir lernen, diese Signale zu lesen statt sie zu übergehen, beginnt echte Veränderung, die man fühlt, bevor man sie erklären kann.

Ich habe das alles selbst getestet, alleinerziehend, mit drei Kindern, davon eine Tochter mit Asperger und ADHS mitten in der Pubertät. Kein Yogaraum, keine Stille vorausgesetzt, nur Methoden, die auch dann funktionieren, wenn es von allen Seiten gleichzeitig brennt. Ich schaue auf dich als Ganzes, auf dein Nervensystem, deinen Alltag, deine Ressourcen und die Muster dahinter, weil echte Veränderung dort beginnt, wo dein Leben wirklich stattfindet.

Die drei Säulen

01

Polyvagal-Theorie

Wir verstehen, in welchem Zustand dein Nervensystem läuft. Sicher, mobilisiert oder im Shutdown. Dieser eine Perspektivwechsel verändert oft schon viel.

02

Somatische Werkzeuge

Atem, Stimme, Berührung, Bewegung. Kurze körperliche Anker, die du im Auto, im Bad oder mit dem Kind auf dem Arm anwenden kannst.

03

Innere Kind-Arbeit

Wir schauen, welche alten Muster heute noch in dir reagieren. Nicht um zu graben, sondern um zu beruhigen.

Wie wir arbeiten

Sechs Schritte. Ein Haus, das wirklich trägt.

  1. Schritt eins

    Wahrnehmen

    Du verstehst zum ersten Mal, warum dein Kopf auch dann nicht abschaltet, wenn eigentlich alles getan ist, und lernst, wie du deinem Körper die Sicherheit gibst, die er braucht, bevor irgendetwas anderes möglich ist.

  2. Schritt zwei

    Entlasten

    Du machst sichtbar, was dich wirklich leer macht, und verstehst, warum du in bestimmten Momenten nach Essen greifst, obwohl du eigentlich keinen Hunger hast. Wenn du seit Jahren versuchst abzunehmen und es einfach nicht klappt, egal wie viel Sport du machst oder wie sehr du auf dein Essen achtest, dann liegt das sehr häufig an einem Nervensystem, das seit Jahren auf Alarm steht und deshalb gespeicherte Energie festhält, weil es sich nicht sicher genug fühlt, sie loszulassen. Wenn dein Körper wieder lernt, sich sicher zu fühlen, lässt er auch das los.

  3. Schritt drei

    Entscheiden

    Du lernst, Kopf und Körper wieder zusammenzubringen, damit Entscheidungen sich nicht mehr endlos im Kreis drehen, sondern sich klar und stimmig anfühlen.

  4. Schritt vier

    Verstehen

    Du erkennst, welche inneren Sätze und frühen Erfahrungen dich in alten Mustern halten, und entwickelst neue Anker, die deinem System wirklich Sicherheit geben.

  5. Schritt fünf

    Strukturieren

    Du baust eine Struktur auf, die sich sicher anfühlt und auch dann noch trägt, wenn nichts nach Plan läuft, weil sie auf deinen echten Alltag zugeschnitten ist.

  6. Schritt sechs

    Verankern

    Du weißt, wie du zurückfindest, wenn du das Sicherheitsgefühl gerade verlierst, damit die Veränderung nicht nach ein paar Wochen wieder kippt, sondern bleibt.

Skizze eines Hauses mit den Ebenen Wahrnehmen, Entlasten, Entscheiden, Verstehen, Strukturieren, Verankern über dem Fundament Körper, Signale, Muster, Erfahrungen.
Das Haus, das wir gemeinsam bauen. Fundament: du.

Was wir nicht tun

Wir machen dich nicht zu einer ruhigeren Maschine.

Du sollst nicht effizienter funktionieren. Du sollst dich selbst wieder spüren. Du darfst Grenzen wahrnehmen, müde sein, Nein sagen und trotzdem eine gute Mama sein. Mein Job ist es nicht, dich durch den Tag zu pushen. Mein Job ist es, dass du nicht mehr unter Dauerstrom durch dein eigenes Leben gehst.

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