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Polyvagal-Theorie
Wir verstehen, in welchem Zustand dein Nervensystem läuft. Sicher, mobilisiert oder im Shutdown. Dieser eine Perspektivwechsel verändert oft schon viel.
Methode
Ich verbinde wissenschaftlich fundierte Ansätze aus der Polyvagal-Theorie mit einem Verständnis, das mich seit einiger Zeit begleitet: dein Körper hat zu jeder Situation in deinem Leben eine Haltung. Er speichert Erfahrungen als körperliche Signale, lange bevor dein Kopf sie benennen kann. Wenn wir lernen, diese Signale zu lesen statt sie zu übergehen, beginnt echte Veränderung, die man fühlt, bevor man sie erklären kann.
Ich habe das alles selbst getestet, alleinerziehend, mit drei Kindern, davon eine Tochter mit Asperger und ADHS mitten in der Pubertät. Kein Yogaraum, keine Stille vorausgesetzt, nur Methoden, die auch dann funktionieren, wenn es von allen Seiten gleichzeitig brennt. Ich schaue auf dich als Ganzes, auf dein Nervensystem, deinen Alltag, deine Ressourcen und die Muster dahinter, weil echte Veränderung dort beginnt, wo dein Leben wirklich stattfindet.
Die drei Säulen
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Wir verstehen, in welchem Zustand dein Nervensystem läuft. Sicher, mobilisiert oder im Shutdown. Dieser eine Perspektivwechsel verändert oft schon viel.
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Atem, Stimme, Berührung, Bewegung. Kurze körperliche Anker, die du im Auto, im Bad oder mit dem Kind auf dem Arm anwenden kannst.
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Wir schauen, welche alten Muster heute noch in dir reagieren. Nicht um zu graben, sondern um zu beruhigen.
Wie wir arbeiten
Schritt eins
Du verstehst zum ersten Mal, warum dein Kopf auch dann nicht abschaltet, wenn eigentlich alles getan ist, und lernst, wie du deinem Körper die Sicherheit gibst, die er braucht, bevor irgendetwas anderes möglich ist.
Schritt zwei
Du machst sichtbar, was dich wirklich leer macht, und verstehst, warum du in bestimmten Momenten nach Essen greifst, obwohl du eigentlich keinen Hunger hast. Wenn du seit Jahren versuchst abzunehmen und es einfach nicht klappt, egal wie viel Sport du machst oder wie sehr du auf dein Essen achtest, dann liegt das sehr häufig an einem Nervensystem, das seit Jahren auf Alarm steht und deshalb gespeicherte Energie festhält, weil es sich nicht sicher genug fühlt, sie loszulassen. Wenn dein Körper wieder lernt, sich sicher zu fühlen, lässt er auch das los.
Schritt drei
Du lernst, Kopf und Körper wieder zusammenzubringen, damit Entscheidungen sich nicht mehr endlos im Kreis drehen, sondern sich klar und stimmig anfühlen.
Schritt vier
Du erkennst, welche inneren Sätze und frühen Erfahrungen dich in alten Mustern halten, und entwickelst neue Anker, die deinem System wirklich Sicherheit geben.
Schritt fünf
Du baust eine Struktur auf, die sich sicher anfühlt und auch dann noch trägt, wenn nichts nach Plan läuft, weil sie auf deinen echten Alltag zugeschnitten ist.
Schritt sechs
Du weißt, wie du zurückfindest, wenn du das Sicherheitsgefühl gerade verlierst, damit die Veränderung nicht nach ein paar Wochen wieder kippt, sondern bleibt.


Was wir nicht tun
Du sollst nicht effizienter funktionieren. Du sollst dich selbst wieder spüren. Du darfst Grenzen wahrnehmen, müde sein, Nein sagen und trotzdem eine gute Mama sein. Mein Job ist es nicht, dich durch den Tag zu pushen. Mein Job ist es, dass du nicht mehr unter Dauerstrom durch dein eigenes Leben gehst.
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